Sonnen, aber richtig!
Auch richtig eingecremt gilt beim Sonnenbaden: Aufpassen!
Bleiben Sie nicht zu lange in der Sonne und vermeiden Sie Sonnenbrände. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten sich möglichst im Schatten aufhalten und nicht ohne Sonnenschutz oder Kleidung in die Sonne gehen. Wer nicht auf Urlaubsbräune verzichten will, kann sich auch mit Selbstbräuner behelfen. Solarien sind übrigens genauso ungesund für die Haut wie Sonnenbaden - und schützen nicht vor Sonnenbrand!
So sonnen Sie sich richtig!
- Tragen Sie die Sonnencreme zirka 30 Minuten vor dem Sonnenbad gleichmäßig auf. Erst dann kann sich der Sonnenschutz voll entwickeln.
- Wählen Sie einen dem Hauttyp entsprechenden Lichtschutzfaktor.
- Erneuern Sie den Schutz, wenn Sie im Wasser waren. Den Sonnenschutz können Sie durch mehrfaches Cremen jedoch nicht über die angegebene Zeit hinaus verlängern.
- Benutzen Sie Sunblocker für die Lippen.
- Benutzen Sie auch im Schatten Sonnenschutz.
- Bei Kindern gilt besondere Vorsicht, denn sie haben eine sehr empfindliche Haut. Der Eigenschutz der sehr dünnen Haut ist noch nicht voll ausgebildet. Deshalb: Keine Sonnenbäder für Kinder unter einem Jahr! Ältere Kinder sollten nur Arme und Beine der Sonne aussetzen. Gewöhnen Sie die Haut Ihrer Kinder langsam an die Sonnenbestrahlung.
- Beginnen Sie mit kurzen Sonnenbädern, steigern Sie die Dosis langsam.
- Wer bleich in den Urlaub fährt, ist Sonnenbrand gefährdet! Wer seine Haut dagegen schon im Frühjahr an die Sonne lässt, hat zur Urlaubszeit eine schützende Grundbräune.
- Langsam an die Sonne gewöhnen: Viele Menschen neigen dazu, sich im Laufe ihres Urlaubs immer luftiger zu kleiden. Allzu oft vergessen sie dabei, dass die bisher textilbedeckten Hautareale längst nicht so gut gegen Sonne geschützt sind wie der sonnengewöhnte(re) Rest des Körpers. Die Folgen können leuchtend rot und äußerst schmerzhaft sein!
- Einige Arzneimittel, darunter auch Malaria-Mittel, erhöhen die Sonnenempfindlichkeit. Fragen Sie Ihren Arzt vor dem Urlaub!
- Tragen Sie einen Sonnenhut! Der schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch einem Sonnenstich. Das gilt besonders für Kinder.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille, die das gesamte UV-Spektrum absorbiert. Kaufen Sie Sonnenbrillen nicht bei fliegenden Händlern am Strand. Am besten lassen Sie sich von einem Optiker beraten und achten Sie auf ein Prüfsiegel.
- Machen Sie es wie die Südländer: Halten Sie von 11.00 bis 15.00 Uhr Siesta im Schatten, denn da ist die Strahlung am intensivsten.
- Vorsicht am Strand: Wind kühlt und ist daher trügerisch. Er verhindert ein Hitzegefühl, das vor zu viel Sonne warnt. Außerdem verstärken Wasser und Sand die Strahlung durch ihre reflektierende Wirkung.
- Im Gebirge ist - auch im Winter - die UV-Strahlung generell höher als im Flachland. Auch bei bedecktem Himmel gelangen noch 70 bis 80 Prozent der Strahlung auf die Haut.
Lichtschutzfaktoren:
- Basis: Lichtschuztfaktor 6, 10
- Mittel: Lichtschuztfaktor 15, 20, 25
- Hoch: Lichtschuztfaktor 30, 50
- Sehr hoch: Lichtschuztfaktor 50+